27. März

Grüße aus dem Heimbüro

Arrenberg goes Auqaponik – Arbeitspäckchen packen:

Abstimmen, planen oder mal eben kurz ‘ne Frage stellen, schwierig in dieser Corona-Ausnahmelage und auch eine seltsame Situation für unseren Neuzugang im Team. Seit letzter Woche verstärkt Dennis unser Farm-Projekt CLOSE THE LOOP und gibt dabei sein Bestes. “Super der erste Tag: Niemand will einem die Hand geben und alle wollen, dass man am nächsten Tag schon nicht nicht mehr in’s Büro kommt!” 😉

In dieser Woche haben wir uns, natürlich ganz artig getrennt voneinander, mit dem Vorhaben eine urbane Farm zu entwickeln genauer auseinandergesetzt und angefangen, die erstellten 5 Arbeitspakete auseinanderzunehmen und mit Leben zu füllen. Ganze 5 Pakete durften wir entpacken. Kleine Einblicke in unsere Arbeitsweise:

Päckchen 1: Anforderungen
Hier gilt es das Konzept samt Anforderungen und Chancen, Tierwohl und Pflanzengesundheit und weiteren Aspekten, die es zu berücksichtigen gilt zusammenzufassen und so den Grundrahmen zu stecken.

Päckchen 2: Mehrfachnutzung
Eine Übersicht über Gattungen, Arten und Herstellungsmethoden als “Module”, die wir im erweiterten Aquaponik-Kreislauf miteinander kombinieren wollen werden über unterschiedliche Parametern, wie Inputs und Outputs, definiert. Also: Was braucht ein Fisch an Nahrung, Temperatur und Wasserwerte um in welcher Zeit wie viel Schlachtgewicht auf die Waage zu bringen? Fischarten oder auch Garnelen, die wir euch schon vorgestellt haben, können solche Module sein. Ein ganz schöner Brocken Arbeit, an dem wir euch gern teilhaben lassen 🙂

Päckchen 3: Anlagen-Konzeption
Dieser Teil ist auch für mich noch eine BlackBox: Die Software-Simualtion. Klingt technisch, ist es auch. Hier werden alle vordefinierten Module miteinander kombiniert und geschaut, welche Inputs und Outputs sie brauchen und wie die Stoffströme sich entwickeln. Gut, dass wir dafür unsere Profis von der “Aquaponik Manufaktur” und der “Fachhochschule Südwestfalen” im Team haben!

Päckchen 4: Übertragbarkeit & Potenziale
Das ist wieder was für mich und tatsächlich auch für euch: Es geht um Akzeptanzforschung auf Konsumentenseite. Ja, das seid ihr 🙂 Hier wollen wir von euch wissen, was eine urbane Farm für euch bedeutet, wie wir hergestellte Produkte verarbeiten, verpacken und vermarkten müssen, um euch zu begeistern. Denn wir wollen schließlich auch nur euer Geld 😉

Päckchen 5: Dokumentation & Anschlussmöglichkeiten
Hier wird das ausgearbeitete Konzept der Farm zusammengefasst, Empfehlungen und Tipps ausgesprochen, um im Idealfall ein gutes Beispiel abzugeben und Nachahmer zu finden. Regional Lebensmittel produzieren kann man eben nur in der Region, und davon gibt es ein paar in Deutschland 😉

Wie es uns gelingt, diese Pakete zu bearbeiten: Ich werde es euch wissen lassen!
Grüße aus dem Heimbüro! Eure Sophia

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