Jahresrückblick “Close the Loop”

Arrenberg Farm 17. Dezember

Close the Loop – Das war 2020:

Manchmal muss man zurückschauen, um sich klar zu machen, was man alles geschafft hat! Das tun wir hiermit und möchten gerne unseren Jahresrückblick im Forschungsprojekt Close the Loop-new urban food mit euch teilen. Allgemeine Infos zum Projekt findet ihr hier!

Vorzeitiger Start

Nach einigen Startschwierigkeiten im letzten Jahr konnte das “Close the Loop”-Team, bestehend aus dem Aufbruch am Arrenberg, der Aquaponik Manufaktur und der Fachhochschule Südwestfalen Soest vorzeitig an den Start gehen. (mehr Infos) Erste Organisationen und Recherche-Arbeiten gipfelten in einem Netzwerktreffen der COST Action „Circular City“ in Istanbul, aus dem wir viel Know -How und Kontakte mitnehmen durften. Das dies unsere erste und vorerst letzte Projektreise sein würde, ahnten wir damals nicht…

Erstes Planungstreffen des gesamten “Close the Loop” Teams: Ingo Bläser, Rolf Morgenstern, Sophia Kahl, Michael Reuter, Roderich Garmeister und Pascal Biesenbach (v.r.n.l.)

Spannende Herausforderung: Projektarbeit in Corona-Zeiten

Mit dem ersten Lockdown kam auch unser neuer Kollege Dennis Seelig mit an Bord, der sich vermutlich einen schöneren Start in den neuen Job gewünscht hätte. Mit seiner lockeren, kreativen Art, Probleme zu lösen und seinen Erfahrungen im Bereich Systematisierung, Planung und Wirtschaftlichkeit unterstützt er uns seitdem tatkräftig! Da weder Reisen, weitere Netzwerktreffen oder Workshops stattfinden konnten, ging es auf virtuellem Wege weiter. Unsere Projektvorstellung, die für eine schnelle Kommunikation und einen Austausch mit möglichen Kooperationspartnern und Experten erstellt wurden, war und bleibt ein hilfreiches Kommunikationsmittel zum Erstkontakt. (Die PDF als Download findet ihr hier.)

Netzwerktreffen “Circular City” in Istanbul
3-2-1-Lock down, und ab ins Home Office.
Mit Abstand im Büro: Neuer Kollege Dennis Seelig bringt seine Erfahrung in das Projekt mit ein!

Erfolgsbilanz

Im letzten Jahr konnten wir Produktionsmodule (von Insekt bis Pilz) des kreislaufbasierten Farmkonzeptes genauer unter die Lupe nehmen, durften mit vielen spannenden Menschen sprechen und sogar bei einer Insektenernte mithelfen. Die Projektkollegen beackert in der Zeit Themen wie die Aquakultur und das Klimamanagement. Nun sind sie dabei, alles in das geplante Simulationstool einzupflegen und zu berechnen. Ein Unterfangen, was für uns Unwissende heute noch wie Zauberei wirkt.

Vorstellung des Projektes an der VHS Wuppertal
Insektenernte an der TiHo Hannover
Faszinierend! Unser Besuch bei Koppert Cress (Microgreens Produzent)

Im Sommer war es dann endlich ganz offiziell soweit:  Der Start des Gesamtprojektes „Urbane Produktion im bergischen Städtedreieck“, von dem wir eines der 7 Teilprojekten sind. Nun konnte auch ein projektübergreifender Austausch zu überschneidenden Themen stattfinden.

Gemeinsamer Presseauftritt der “Urbanen Produktion” (Foto Stefan Fries)

Ausblick

Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr die einzelnen Module der Farm miteinander sinnvoll zu verbinden, damit sie sich gegenseitig ergänzen können. Auf rechnerischem Wege funktioniert das über das bereits erwähnte Simulationstool. Es folgt die Gebäudeplanung sowie ein Kommunikations-Block mit Nutzerakzeptanz und Marketing.

Dabei freuen wir uns vor allem auf eine engere Zusammenarbeit mit direkten Kooperationspartnern und den weiteren Forschungsprojekten.

Ihr seht, wie haben schon einiges geschafft, aber auch noch einen Brocken Arbeit vor uns, bis wir die einzelnen Puzzlestücke zusammengesetzt haben. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und auf alle Herausforderungen, denen wir dabei begegnen werden.

In diesem Sinne: Eine frohe und gesunde Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer Team von Close the Loop!

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Das Projekt

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Johann Rohn
Johann Rohn

Super Rückblick! Ich freue mich schon auf die neuen Updates im nächsten Jahr 🙂

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