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Today at 17:00 until 19:00

MARION FREITAG – NEUE RÄUME

In den achtziger Jahren Beginn der Auseinandersetzung mit der Malerei, zunächst autodidaktisch, dann kontinuierlich durch Malkurse mit unterschiedlicher künstlerischer Anleitung. Malstudienreisen nach Andalusien, Sizilien, Holland, der griechischen
Insel Thassos und in die Provence.

2014 Abschluss eines vierjährigen berufsbegleitenden Studiums an der freien Akademie für Malerei in Düsseldorf bei Jens Kilian. 2016 Beginn mit dem Holzdruck-Verfahren. Seitdem kontinuierliches Arbeiten mit Holz und Linoleum, neuerdings auch Monotypie und experimenteller Druck.

Das Arbeiten – sowohl in der Malerei als auch in der Druckgrafik – ist vorwiegend  abstrakt. Zu sehen sind Flächen, Formen, Linien, die in bewusst gewähltem Farbzusammenspiel in Beziehung zueinander stehen und miteinander kommunizieren.

Teilweise tauchen Fragmente von Realmotiven auf, bleiben jedoch nur angedeutet. Der Betrachter soll den Freiraum haben, seine eigene  Interpretation und seine eigene Wahrnehmung zu finden. In der Druckgrafik - wie in der Malerei - ist das Reduzierte ein wichtiger Teil des Arbeitens.

Marion Freitag beschreibt ihr künstlerisches Vorgehen als kontinuierliches Tun in „Wellenform“, d.h. intensives Arbeiten wird abgelöst von Pausen, in denen sich neue Möglichkeiten auftun und reifen können.