Von Hühneraktien und Ölaktionen

13. Februar

Neues vom Essbaren Arrenberg:

Restaurant Day

Am 16. Mai öffnen sich wieder Popup-Restaurants für ein paar Stunden und Nachbarinnen und Nachbarn sind zum Essen eingeladen. Der 13. Restaurant Day wird wieder in halb Wuppertal gefeiert: neben dem Arrenberg, sind Cronenberg, Ostersbaum, Wichlinghausen, Oberbarmen, Langerfeld und Heckinghausen mit dabei.

Nun suchen wir wieder Gastgeberinnen und Gastgeber. Wer macht mit und öffnet ein eigenes Café, einen Biergarten oder eine Nachbarschaftskantine. Egal ob 5-Gänge-Menü, Eintopf oder Kuchenbuffet – alles ist möglich. Unter arrenberg.app/restaurant-day könnt Ihr jetzt schon Euer Restaurant melden.

Hühneraktie

Die Eierflatrate vom Hof zu Hellen läuft demnächst an. Einige Arrenbergerinnen und Arrenberger machen schon mit und haben eine Aktie auf fünf Eier in der Woche, ein Huhn und einen Bruderhahn gezeichnet. Die Eier werden jeden Donnerstag ins Stadtteilzentrum Aufbruch geliefert und können dort abgeholt werden. Mehr Infos unter https://www.hofzurhellen.de/live/Hof-zur-Hellen-Hühneraktie/hof-zur-hellen-huehneraktie.aspx

Öl-Connetion Wupper

Jetzt das neue griechische Olivenöl mitbestellen!

Erstmals bringen wir nachhaltig unter fairen Arbeitsbedingungen und mit gerechten Löhnen produziertes, ungepanschtes Olivenöl der Qualität extra-nativ aus Griechenland nach Wuppertal. Zusammen mit der Genossenschaft „MAZI OLI“ (Athen) und mit Unterstützung der deutschen Genossenschaft „Solidari Trade“ (Berlin) bauen wir ein Produktions- und Liefernetzwerk auf, mit dessen Hilfe wir gute Produkte und die Kleinbauern und -bäuerinnen faire Preise sowie Planungssicherheit erhalten.

Ihr bestellt das Olivenöl in 1-Liter Flaschen oder 5-Liter Kanistern und holt Eure Bestellung am 21. März im Stadtteilzentrum Aufbruch ab. An dem Tag werden auch Vertreter der Bauerngenossenschaft aus Griechenland bei uns am Arrenberg sein und über ihre Produktion berichten.

Mehr Infos und Bestellformular unter arrenberg.app/olivenoel-aktion

Solidarische Landwirtschaft

Die Solidarische Landwirtschaft am Hof Vorberg im Windrather Tal geht in die dritte Erntesaison und das Interesse ist weiterhin hoch. Seit Anbeginn der Aktion bekommen rund 20 Haushalte am Arrenberg ihre Anteile an der Ernte des Hofes ins Stadtteilzentrum Aufbruch geliefert. Hier können sie jede Woche das frische, saisonale Obst und Gemüse, Milchprodukte und Brot abholen.

Wie funktioniert die Solidarische Landwirtschaft?

Zu Anfang des Jahres wird ein Jahreshaushalt aufgestellt, der alle Kosten der für momentan 150 Anteile geplanten Produktion berücksichtigt (von Betriebsmitteln wie Saatgut und Diesel über Löhne und Unternehmerentnahmen bis zu Versicherungen, Kapitaldienst, Pacht, Beratung, Abschreibungen…). Dieser wird am jährlichen Treffen allen Mitgliedern vorgestellt. Die Kosten der Kooperative liegen aktuell bei ca. 250.000 für 2019. Diese werden solidarisch von den 150 zahlenden Mitgliedern aufgebracht. Alle Mitglieder entscheiden selbst über die Höhe ihres Beitrags – unter der Bedingung, dass in der Summe das nötige Budget zusammenkommt. Dafür geben alle Mitglieder am Gründungstreffen in der Bieterunde ihr „Gebot“ für ihre Anteils-Auswahl ab. Der Orientierungswert liegt momentan bei 85€ € für Gemüse, 65 für Milchprodukte+Eier und 15 für Brot.

Wer sich für einen Ernteanteil vom Hof Vorberg interessiert sollte sich rasch melden. Anfang April beginnt die neue Saison und es gibt eine Warteliste an Interessierten.

Mehr Infos unter www.hofvorberg.de

Marktschwärmerei

Demnächst soll es auch eine Marktschwärmerei am Arrenberg geben. Was ist das? Regionale Lebensmittelproduzenten bieten ihre Waren online in einem Portal an, wo man sie bestellen kann. Geliefert werden die Waren an einem Marktschwärmer-Tag an einem festen Ort, wo sie abgeholt werden können. Dabei lernen sich Kunden und Produzenten persönlich kennen. Mehr Transparenz geht nicht. Neun Produzenten von der Ziegenkäserei über Wildfleischerei bis zur Seifensiederei sind schon dabei. Los gehen soll es in Wuppertal am 5. März.

Mehr unter www.marktschwaermer.de

Farmbox und Close the Loop

Die Farmbox, unsere Aquaponik-Anlage aus Fischzucht und Gewächshaus, wird im Frühjahr wieder an den Start gehen. Auf dem Gelände des Utopia-Stadt-Campus werden wir die Demonstrationsanlage wieder öffnen. Zuvor muss aber noch einiges repariert und auf Vordermann gebracht werden.

Was in der Farmbox im Kleinen funktioniert soll im im Projekt „Close the Loop“ für eine große Anlage erforscht werden. Es geht darum, wie urbane Lebensmittelproduktion von Fisch, Gemüse, Schalentieren und Insekten bei minimalen Ressourceneinsatz von Wasser, Energie und Futter funktionieren kann. Weltweit ist das ein Megatrend und am Arrenberg forschen wir gemeinsam mit Partner-Organisationen daran.

Foodsharing

Jeden Donnerstag ab 16:30 Uhr verteilen wir gerettete Lebensmittel. Brot, Obst, Gemüse und vieles mehr, das sonst im Mülleimer von Supermärkten und Lebensmittel-Läden gelandet wäre. Aber auch das, was Ihr Zuhause nicht mehr essen könnt oder wollt, was aber noch genießbar ist, könnt Ihr zum Foodsharing geben. Entweder donnerstags im Stadtteilzentrum abgeben oder rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche in den Foodsafe – unseren Außenkühlschrank in der Simonsstraße – stellen.

Veranstaltungen rund um nachhaltige Ernährung

Mitmachen!

Wollt Ihr selbst mitmachen bei den verschiedenen Aktionen vom Essbaren Arrenberg? Ihr seid herzlich eingeladen, egal ob als Lebensmittelretter beim Foodsharing oder Guides an der Farmbox. Wer selbst mal seine Kochkünste in einem Kurs an andere weitergeben will, kann sich auch gerne melden. Einfach eine E-Mail an info@aufbruch-am-arrenberg.de oder persönlich im Stadtteilbüro vorbeischauen.