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Gesucht sind Publikationen, auch private Unterlagen, und Fotos aus der alten und jüngeren Vergangenheit bis zur Gegenwart des Arrenberger Quartiers.
Projekt-News
Aktuelles zum Wissenden Arrenberg
Veranstaltung
Freitag, 25. September Der Arrenberg in der NS-Zeit
Stadtführung: VHS-Stadtrundgang mit dem Historiker Stephan Stracke
Der Arrenberg in der NS-Zeit Neuer Termin für den Stadtrundgang! 25. September 2026 17:00 Uhr (Der 26. Juni fällt aus) Treffpunkt: Schwebebahnstation Pestalozzistraße Auch der Arrenberg war vor 1933…
Der Arrenberg in der NS-Zeit
Neuer Termin für den Stadtrundgang!
25. September 2026 17:00 Uhr (Der 26. Juni fällt aus)
Treffpunkt: Schwebebahnstation Pestalozzistraße
Auch der Arrenberg war vor 1933 umkämpftes Gebiet. Auf der einen Seite waren starke Kräfte der KPD und SPD, auf der anderen Seite hatte die SA sehr früh Stützpunkte im Stadtteil.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten starben allein im ersten Halbjahr 1933 drei Arrenberger Antifaschisten, Friedrich Born (Simonstr. 69) und Paul Reuber (Baumstr. 12) wurden von der SA getötet. Wolfram Custin (Simonstraße 49) war am 26. Juni 1933, heute vor 93 Jahren, vor der SA aufs Dach geflüchtet und abgestürzt. Im ehemaligen Waisenhaus an der Arrenberger Straße wurden im Herbst 1933 Häftlinge aus dem KZ Kemna inhaftiert.
1942 wagten Widerstandskämpfer*innen vom Arrenberg um die Familie Kaps noch mal einen Versuch, in der sogenannten Knöchel-Gruppe tragfähige Widerstandstrukturen in Westdeutschland und im Reichsgebiet zu organisieren. Anfang 1943 begann die Gestapo dann, die Knöchel-Organisation zu zerschlagen. Über 200 Personen wurden verhaftet und schwer misshandelt, unter ihnen waren 50 Personen aus Wuppertal.
23 Menschen wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet, verstarben in der Untersuchungshaft an Misshandlungen oder wurden in den Selbstmord getrieben. Der historischen Stadtrundgang führt an die Orte des Geschehens.
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